Ein Sängerblatt entsteht

Dank

An dieser Stelle sei gedankt: Allen unseren Inserenten, Gönnern, Passiven und Institutionen, welche uns finanziell unterstützen und treu zum MCC stehen. Ohne diese Beiträge könnten wir die Kosten für das Sängerblatt aber auch für andere Tätigkeiten niemals stemmen.

Herzlichen Dank, der MCC

Das Sängerblatt (SB) des Männerchor Chur ist das Kommunikationsorgan nach aussen, aber auch nach innen. Seit vielen Jahrzehnten ist dies ein fester Bestandteil im MCC. Es erscheint 2 x im Jahr und informiert Gönner und Passive wie auch Aktive. Es finanziert sich vor allem durch Inserate, wobei nicht immer alle Kosten gedeckt sind.

Das SB soll auch eine respektable Broschüre sein, welche nicht nur aus Inseraten besteht. Berichte über Geschehnisse, Unterlagen für Sitzungen und auch kleine Reportagen mit Bildern sollen das Blatt schmücken. In der letzten Zeit übernimmt immer mehr das digitale Medium - siehe www.mcc-chur.ch - die Kommunikation.

Folgend ein kleiner Bericht über die Entstehung des SB.


Daten, Themen und Verantwortlichkeiten festlegen

 

 

 

Die ersten Arbeiten beginnen ca. 2 Monate vor erscheinen des Sängerblatts. In der Agenda werden die verschiedenen zeitli­chen Abläufe / Daten festgelegt. Das sind: Redaktionsschluss, Gut zum Druck, Fre­igabe zum Druck, Broschüre abholen, Aktion Abpacken und Versand – mehr als 600 Adressate


Verantwortliche und Druckerei informieren

 

 

 

 

In einer Tabelle werden die Themen in der vor-gesehenen Reihenfolge festgehalten. Dazu wird auch der Verantwortliche der Themen be­stimmt. Der Beitrag muss bis spätestens zum Redak-tionsschluss bei mir eintreffen. In der Regel werden die ver­langten Inhalte schon weit vor dem Redakt­ionsschluss ein­gesandt. Die Re-daktion dankt für die jeweilig speditive Ab-lieferung der Arbeiten. Dadurch vermindert sich der Stress für alle Beteiligten. Die grösste Hektik entsteht bei der Durchsicht des GzD.


Beiträge verfassen, sammeln, Bilder suchen

Die Arbeit der Texter beginnt jetzt. Das braucht einige Zeit: Schreiben, löschen, neu verfassen, umstellen, anders ordnen, Bilder bestimmen und einsetzen, ... Im Anschluss werden Beiträge kontrolliert und erhalten eine einheitliche Formatierung. Die Texte werden in den entsprechenden Ord­nern abgelegt. Es wird eine sogenannte «Alles-Datei» zusammengestellt – ohne Inserate und Lückenfüllerbilder.


Nach Titel Dateien, Bilder ordnen

 

 

 

 

Die abgelegten Beiträge werden mit all­fälligen Bildern auch als PDF abge­speichert. Die Druckerei hat die Auswahl, Bei­träge mit Word oder mit PDF in ihre Vorlgage zu setzen/zu bearbeiten.


Alle Dateien übermitteln

Alle Dateien, Bilder ... werden schön ge­ordnet in der richtigen Reihenfolge der Druckerei übermittelt. Die «Alles-Datei» gibt dem Setzer/Grafiker den Überblick, wie die Broschüre auszusehen hat. In dieser Datei sind alle Texte in der richtigen Reihenfolge mit deren Bildern gespeichert. Der Setzer / Grafiker gestaltet jetzt sein Gut zum Druck. Er setzt alle Inserate sinnvoll ein. Mögliche Lücken werden mit Fotos (Lückefüller) von Geschehnissen im MCC gefüllt. Somit ha­ben wir keine grösseren Leerstellen in der Broschüre.


Das Gut zum Druck (GzD)

 

 

 

 

 

Erst jetzt sieht man das Erscheinungsbild der Broschüre. Das ist ein spannender aber zu­gleich auch stressiger Moment. Denn Fehler können jetzt zwar noch verbessert werden, aber entdeckt man wirklich alles? Es kann soviel schiefgehen und immer wieder passiert es, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht. Und wenn etwas passiert, dann stehen Fehler brutal schwarz auf weiss, für ca. 600 Leser und Leserinnen gut sichtbar vor Augen.

Das ist mir im letzten Sängerblatt passiert. Auf zwei Seiten sind Inhalte von Tabellen verrutscht – zwar nicht gravierend aber doch störend. Das sollte nicht gesche­hen. Wir sind nur Amateure (ausser die Druckerei) und sind mit Herzblut an der Arbeit, freiwillig und ohne Entschädigung. Und trotzdem beisst es, wenn solche Miss­geschicke öf­fent­lich sicht­bar werden. Für diesen Fehler übernehme ich als sogenannter «Redak­teur» SB die Verant­wortung und möchte mich entschuldigen. Vor allem, wenn nach 7 Gut zum Druck sich ein solcher Fehler noch einschleicht. 


SB verpacken und versenden

Jetzt kommt die schweisstreibende Arbeit. Mehr als 600 Couverts müssen RICHTIG verpackt werden ... Sängerblatt, Begleit­schreiben falten, Einzahlungsschein ein­fügen, BWA-Einladung beilegen und alles so ins Couvert schieben, dass beim Fenster auch eine Adresse erscheint und nicht nur die Rückseite  einer Beilage. Man schwatzt bei dieser Arbeit viel, witzelt, unterhält sich über Geschehnisse, man trascht auch über Personen und plötzlich kommt die Er­kenntnis, dass man irgend etwas eventuell vielleicht, wahrscheinlich nicht korrekt ins Couvert geschoben hat. Couvert aufreissen, Kontrolle, falls nötig richtig machen, neues Couvert, zukleben – aber das passiert bei den verantwortungsbewussten Verpackern höchst selten.